Landschaftspflegeverband
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1. Platz in Sachsen

Peter Müller
An der Kirnitzsch 1
01855 Sebnitz OT Hinterhermsdorf

Wiese im Lochräumicht bei Hinterhermsdorf

Die mittelgroße Wiese im Lochräumicht liegt auf einer etwas höher gelegenen Terrasse in der Talaue der Kirnitzsch. Infolge einer jahrelangen vorbildlichen jährlichen manuellen Wiesenmahd ist die Wiese in ihrer Ausprägung sehr mager und mit 55 Arten äußerst artenreich. Sie ist leicht hängig, besitzt eine blütenbunte Ausprägung und ist nur lockerwüchsig bewachsen. Infolge unterschiedlicher Expositionen innerhalb der Wiese ist das Artenspektrum sehr weit gespannt was die hohe Vielfalt erklärt. Die Wiese ist ein wertvolles Biotop.

2. Platz in Sachsen

Familie Karl Heymann
Bockmühlenstraße 15
 01848 Hohnstein OT Cunnersdorf 

Magere Rotschwingel-Wiese in Cunnersdorf

Die mittelgroße Wiese am Ortseingang von Cunnersdorf in einer Höhenlage von 350 m NN ist eine magere
Rotschwingel-Wiese welche als Biotoptyp mittlerweile selten geworden ist. Sie ist relativ eben gelegen, sehr bunt und stellt ein kleines und wertvolles Biotop dar. Insgesamt besitzt die Wiese 36 Arten, dies ist für ihre geringe Größe eine gute Artenzahl. Botanische Seltenheiten sind in ihr nicht anzutreffen, dafür aber das breite Artenspektrum dieses Wiesentyps. Die Wiese wird einmal jährlich von Hand gemäht.

 

3. Platz in Sachsen

Familie Hentschel
Basteiweg 14
01848 Hohnstein OT Rathewalde
 

Krokuswiese in Rathewalde

Die leicht südexponierte Wiese an einem Haus von Rathewalde besitzt mit 40 Arten eine beträchtliche Artenvielfalt. So besitzt die von Hand mit der Sense gemähte Wiese ein Vorkommen vom Frühlings-Krokus, der hier durch die sickerfeuchte Hanglage eine größere Population ausgebildet hat. Der Frühlings-Krokus gilt in unserer Landschaft als eine historische Kulturpflanze von besonderer Schönheit und so ist diese Garten-Graswiese ein besonderer Schmuck innerhalb von Rathewalde.

 

 

1. Platz in Böhmen

Martin Honza, farma Růžová
Růžová 94
407 14 Arnoltice

Wiese am Hutberg in Ruzova

Poměrně rozsáhlá louka na východní straně Pastevního vrchu u Růžové zasahuje těsně pod vrchol. Vzhledem k rozloze louky se zde nacházejí plochy se suchomilnou i vlhkomilnou vegetací. Vzhledem k okolním pastvinám vytváří v ploše pastvin plochu s odlišnými lučními druhy, které obvykle na pastvinách nerostou, např.: ostřice skloněná, lomikamen zrnatý, bukvice lékařská. Louka s touto stanovištní mozaikou vytváří pestré luční společenstvo.

Die verhältnismäßig große Wiese dehnt sich am Osthang des Hügels Pastevní vrch (Hutberg) in Růžová (Rosendorf) fast bis zu seinem Gipfel aus. Angesichts der großen Fläche sind hier sowohl trockenliebende als auch feuchtliebende Vegetation vertreten. Im Vergleich zu den umliegenden Weiden sind z.B. folgende Arten zu finden, z.B.: Grünliche Gelb-Segge, Körnchen-Steinbrech oder Heilziest. Durch ihre Standortmosaik entwickelt sich auf der Fläche eine bunte Wiesengesellschaft.

 

2. Platz in Böhmen

MUDr. Radka Slavíčková
Maxičky 10
405 02 Děčín

 

Vorgebirgs Frischwiese in Maxiky

Pravidelně kosená mezofilní až vlhčí louka, vyznačující se řadou charakteristických druhů jako jsou štírovník, kohoutek  a další. Ze zajímavějších druhů se na louce vyskytují např. zvonečník černý nebo ostřice prosová. Louka je charakteristickým typem luk podhorských oblastí.

Eine regelmäßig gemähte mezophile bis Feuchtwiese mit einer Reihe typischer Arten wie Sumpf-Hornklee,  Kuckucks-Lichtnelke und weiteren. Auf diesen charakteristischen Typ einer Vorgebirgswiese sind unter den interessanteren Arten z.B. Schwarze Teufelskralle oder Hirse-Segge zu finden. Die Wiese stellt einen charakteristichen Typ von Vorgebirgsgebieten dar.

3. Platz in Böhmen

Petr Flieger
Dvořákova 1322/25
405 02 Děčín

Friedhofswiese in Heidestein (Kamen)

Mezofilní louka s narušenou druhovou skladbou. Louka není pravděpodobně optimálně sečena nebo byla dlouhodoběji neudržovaná. Jako důležité bude její vhodná následná péče s cílem odstranit ruderální druhy jako jsou bršlice kozí noha, pelyněk černobýl, pcháč oset.

Eine mezophile Wiese mit teilweise gestörter Artenzusammensetzung. Sie wird vermutlich nicht optimal gemäht oder stand länger ohne Pflege. Wichtig wird zukünftige eine Pflege gezielt auf die Entfernung ruderaler Arten wie Gemeiner Giersch, Gemeiner Beifuß oder Acker-Kratzdistel.