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iNUVERSUMM – Raum und Zeit für Insekten

Projektlaufzeit: 01.03.2025 – 31.07.2025

Welches Ziel verfolgt das Projekt?

Raum und Zeit für Insekten schaffen – was zunächst ein wenig abstrakt klingt, hat logische und explizit praktische Gründe. Die insektenfreundliche Wiesenmahd einer Fläche lebt tatsächlich von Timing und einer guten räumlichen Planung innerhalb des Jahres. Zu jeder Zeit sollten ausreichend große, erreichbare Habitate im Umkreis einer frisch gemähten Fläche verfügbar sein. Aber aufs Mähen kann und sollte nicht verzichtet werden. Je nach Lage und Nährstoffverfügbarkeit ist das für jede Wiese etwas anders. Nicht nur Blühwiesen, auch Baumpflanzungen, Dach- und Fassadenbegrünungen und Strauchhecken leisten einen wertvollen Beitrag zur Lebensraumgestaltung und dem Biotopverbund für Insekten. Hierzu möchte iNUVERSUMM Möglichkeiten aufzeigen und bei der konkreten Umsetzung von Maßnahmen beratend zur Seite stehen. Natur vor der eigenen Haustür. Dafür lohnt es sich, aktiv zu werden.

Warum ist dieses Projekt wichtig?

Die Biomasse der Insekten geht nachweislich seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten zurück. Kein Lebewesen lebt nur für sich allein. Es ist auf andere angewiesen bzw. ist Überlebensgarant für andere Tier- und Pflanzenarten. Daher ist es essentiell wichtig, Ökosysteme aufrechterhalten, neu zu schaffen und zu vernetzen, um dem Artensterben Einhalt zu gebieten. Wenn etwas für Insekten getan wird, profitieren Alle. In diesem Projekt sollen Kommunen, Vereine und Privatpersonen für das Thema sensibilisiert und zur Umsetzung von Insektenschutz angeregt werden, damit uns unsere Natur vor der eigenen Haustür – wo wir ihr täglich begegnen – nachhaltig erhalten bleibt.

Wie erfolgt die Umsetzung?

Der Landschaftspflegeverband ist für die Projektkoordination im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge zuständig. Hierzu gehört insbesondere die Beratung von Kommunen, Vereinen, Firmen und Privatpersonen. Eine vielfältige Öffentlichkeitsarbeit, Organisieren von Fortbildungen, Aktionstagen und Infoveranstaltungen sind ebenfalls Bestandteil des Projektes. In der Region werden drei Modellwiesen hinsichtlich der Vorkommen von Tagfalter- und Heuschreckenarten sowie Blühpflanzen kartiert und deren insektenfreundliche Bewirtschaftung gesichert.

Projekt-Homepage www.inuversumm.de

 

Projektkoordination
Katja Dollak