In der Förderperiode 2023-2027 erfolgt die jährlich Pflege von ca. 1 ha Biotopfläche im rechtselbischen Teil des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge:
– Pfaffenteichwiese in Stolpen-Altstadt
– Heilziesthänge in Mittelndorf
– Bienenwiese Mittelndorf
Die Pflegemaßnahme beinhaltet eine extensive Wiesenmahd, meist sehr aufwendig Handarbeit in unwegsamen Gelände und eine sorgsame Gehölzpflege. Die Flächen sind geschützte Biotope nach §30 des Sächsischen Naturschutzgesetzes und befinden sich zum größten Teil im Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz. Auf ihnen befindet sich eine Vielzahl von geschützten Arten aus der Pflanzen- und Tierwelt, welche sich erhalten, vermehren oder sogar wieder ansiedeln können. Als Beispiel sei hier das Knabenkraut, der Heilziest oder der Thymian genannt. Seltene Amphibien (z. B. Bergmolche), Reptilien (z.B. Zauneidechsen) und Insekten finden hier einen idealen Lebensraum vor. Ziel dieser jährlich wiederkehrenden Pflegemaßnahmen ist der Erhalt und der Schutz von Feuchtwiesen und Trockenrasenflächen sowie die Offenhaltung von Talauen und Uferauen. Nicht zu unterschätzen ist auch der vorbeugende Hochwasserschutz.
Im Weißeritzaltkreis übernimmt die Osterzgebirgische Landschaftspflege GmbH (Tochterunternehmen des LPV) die Pflege von insgesamt 50 Hektar Biotopwiesen verteilt auf 85 Einzelobjekte. Die Flächen reichen von Streuobstwiesen in Wilsdruff bis zu den Bergmähwiesen im Gimmlitztal.
Die Biotoppflegemahd wird finanziert über die Förderrichtlinie Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (FRL AUK/2023)




